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OP Mainnet · Arbitrum · Base · ZK-Rollups

Layer-2-Explorer für jedes große Rollup

Der richtige Explorer für Optimism, Arbitrum, Base, ZKsync, Scroll, Linea und Starknet, welche Dienste sich 2026 verändert haben oder abgeschaltet wurden – und wie Sie eine Bridge-Auszahlung vom L2 zurück zu Ethereum verfolgen.

Regulierte Börse seit 2013

  • 8 Netzwerke geprüft
  • Status geprüft 09/2026
  • Auszahlungen verfolgen

Von Redaktion ethexplorer.org Aktualisiert 11 Min. Lesezeit

Ein Layer 2 Explorer leistet für ein Rollup, was Etherscan für Ethereum leistet: Er macht aus einem Hash oder einer Adresse eine lesbare Seite. Der Haken dabei ist, dass jedes Rollup eine eigene Chain ist – mit eigenen Blöcken, eigenem Explorer und manchmal sogar einem eigenen Adressformat. Wer eine Base-Transaktion in einen Mainnet-Explorer einfügt, bekommt „nicht gefunden“ zu sehen, und genau das ist eine klassische Panikquelle für Einsteiger. Dieser Guide ordnet jedem großen Rollup die Explorer zu, die ein Lesezeichen verdienen, erklärt, welche Dienste 2026 umgezogen oder verschwunden sind, und zeigt, wie Sie Ihr Geld über die Bridge hinweg im Blick behalten.

Kurz vorweg, weil es in der Praxis ständig schiefgeht: Die Chain, auf der eine Transaktion liegt, bestimmt den Explorer – nicht die Wallet und nicht der Token. USDC auf Arbitrum finden Sie auf Arbiscan, USDC auf Base auf Basescan, und USDC auf dem Mainnet in einem klassischen Ethereum Explorer. Wer das verinnerlicht hat, löst die Hälfte aller „Meine Überweisung ist weg“-Fälle in dreißig Sekunden.

Rollups in zwei Minuten: Optimistic vs. ZK

Ein Rollup führt Transaktionen außerhalb von Ethereum aus, bündelt sie zu Batches und veröffentlicht die Daten anschließend auf dem Mainnet – seit März 2024 überwiegend als Blobs (diese Ebene behandelt unser Guide zum Ethereum-Blob-Explorer). Ethereum fungiert dann als Berufungsinstanz. Die beiden Rollup-Familien unterscheiden sich darin, wie sie diese Instanz davon überzeugen, dass ein Batch korrekt ist.

Optimistic Rollups wie OP Mainnet, Base und Arbitrum One veröffentlichen ihre Ergebnisse und gehen zunächst davon aus, dass sie gültig sind. Wer das Netzwerk beobachtet, kann während eines Challenge-Fensters von ungefähr einer Woche einen Fault Proof einreichen, falls ein Ergebnis falsch ist. Das Design ist vergleichsweise simpel und sehr EVM-kompatibel, bedeutet aber, dass Auszahlungen zurück zu Ethereum dieses Fenster abwarten müssen.

ZK-Rollups wie ZKsync Era, Scroll, Linea und Starknet liefern mit jedem Batch einen kryptografischen Gültigkeitsbeweis (Validity Proof) mit. Sobald Ethereum den Beweis geprüft hat, ist der State final – Auszahlungen dauern deshalb Stunden statt Tage. Der Preis dafür ist deutlich aufwendigere Technik und, im Fall von Starknet, eine völlig andere virtuelle Maschine.

Für Sie als Explorer-Nutzer sind die praktischen Unterschiede gering. Jedes EVM-Rollup verwendet dieselben 42 Zeichen langen 0x-Adressen wie Ethereum, und derselbe Wallet-Schlüssel kontrolliert sie alle. Was sich ändert, sind die Chain-ID, die Domain des Explorers und einige zusätzliche Felder – etwa der L1-Batch, der Ihre Transaktion enthält, oder eine Zeile „L1 Fee“ auf dem Beleg. Diese L1-Gebühr ist übrigens der Grund, warum eine L2-Transaktion an Tagen mit hoher Mainnet-Last etwas teurer werden kann, obwohl auf dem Rollup selbst wenig los ist.

Layer-2-Explorer auf einen Blick

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Netzwerke mit dem jeweiligen Rollup-Typ und den Explorern, die wir empfehlen. Wo es zwei Optionen gibt, stammt die eine fast immer vom Etherscan-Team und die andere basiert auf Blockscout.

Die wichtigsten Layer-2-Netzwerke, ihr Rollup-Typ und die empfohlenen Explorer (Status geprüft am 24.09.2026).
NetzwerkTypWichtigste ExplorerHinweise
OP MainnetOptimistic (OP Stack)optimistic.etherscan.io, explorer.optimism.io (Blockscout)Früher „Optimistic Ethereum“; 7 Tage Auszahlungsdauer
Arbitrum OneOptimistic (Nitro, BoLD)arbiscan.io, arbitrum.blockscout.comChallenge-Fenster ca. 6,4 Tage
BaseOptimisticbasescan.org, base.blockscout.comGrößter Blob-Nutzer; Abkehr vom OP Stack
ZKsync EraZK (ZK Stack)explorer.zksync.ioEraVM wird zugunsten von Atlas eingestellt
ScrollZK (zkEVM)scrollscan.comScrolls Blockscout-URL leitet hierher weiter
LineaZK (zkEVM)lineascan.build, explorer.linea.buildEntwickelt von Consensys
StarknetZK (Cairo VM)voyager.online, starkscan.coNicht EVM; Adressen mit 64 Hex-Zeichen
Polygon zkEVMZK (eingestellt)Keiner mehr aktivKeine Blöcke mehr seit Juli 2026; Claim-Portal bis Ende 2027

OP Mainnet: der „Optimistic Ethereum Explorer“

Als das Netzwerk 2021 an den Start ging, nannten es viele Optimistic Ethereum – deshalb liegt die Etherscan-Version bis heute unter optimistic.etherscan.io. Eine Zeit lang hieß die Chain schlicht „Optimism“, im Juni 2023 wurde sie dann in OP Mainnet umbenannt, um sie vom breiteren OP-Stack-Ökosystem abzugrenzen. Wenn Sie also nach einem Optimism Explorer oder einem Optimistic Ethereum Explorer suchen: Alle drei Namen meinen dieselbe Chain.

Der OP-Explorer von Etherscan fühlt sich exakt wie das Mainnet-Etherscan an, mit verifizierten Contracts, Token-Seiten und Gas-Tracker. Die Blockscout-Alternative sitzt inzwischen unter explorer.optimism.io (die alte Adresse optimism.blockscout.com leitet weiter) und zeigt übersichtlich, welcher L1-Batch und welcher Blob die jeweilige Transaktion transportiert hat. Beide weisen auf jedem Beleg die zweiteilige Gebühr aus: die L2-Ausführungsgebühr und die L1-Datengebühr, die der Sequencer weiterreicht. Seit Etherscan im November 2025 OP Mainnet aus der kostenlosen API-Stufe genommen hat, ist die derzeit schlüssellose Blockscout-API für viele Skripte die pragmatischere Wahl; Details dazu im Vergleich der Explorer-APIs.

Arbitrum Explorer: Ihre Optionen

Arbiscan ist der Standard-Explorer für Arbitrum und stammt vom Etherscan-Team – wer unseren Etherscan-Test kennt, fühlt sich sofort zu Hause. Eine Blockscout-Instanz unter arbitrum.blockscout.com ist die quellverfügbare Alternative. Arbitrum One nutzt das Streitbeilegungsprotokoll BoLD, und die Arbitrum-Dokumentation beschreibt ein Dispute-Fenster von etwa 6,4 Tagen, das die DAO ändern kann. Arbitrum Nova, die günstigere Schwester-Chain für Games und Social-Apps, ist ein eigenes Netzwerk: Die alte Adresse nova.arbiscan.io leitet inzwischen auf einen Blockscout-Explorer um – aktualisieren Sie also Ihre Lesezeichen.

Ein Detail, das auf Arbiscan gern übersehen wird: Einzahlungen vom Mainnet erscheinen auf Arbitrum nicht als normale Transfers, sondern als sogenannte Retryable Tickets. Wenn so ein Ticket wegen zu wenig L2-Gas nicht automatisch ausgeführt wird, bleibt es eine Woche lang abrufbar und kann manuell erneut ausgelöst werden. Der Explorer zeigt dafür einen eigenen Status an.

Base Explorer: Basescan und Blockscout

Base, das Rollup von Coinbase, ist gemessen an Blobs mit großem Abstand das aktivste Layer-2-Netzwerk: Blobscan zählt allein von Base über 8 Millionen Blobs. Die beiden Explorer sind Basescan (Etherscan) und base.blockscout.com. Im Februar 2026 kündigte Base an, die Optimism-Superchain zu verlassen und auf einen eigenen, von Base betriebenen Stack umzuziehen. Für Explorer-Nutzer hat sich über Nacht nichts geändert: Domains, Adressen und Bridge-Ablauf blieben gleich, und L2BEAT stufte Base im September 2026 weiterhin als Optimistic Rollup in Stage 1 ein. Beobachten sollten Sie die Entwicklung trotzdem, denn die Auszahlungsmechanik könnte sich im Laufe der Migration ändern.

ZK-Rollup-Explorer: ZKsync, Scroll, Linea und Starknet

ZKsync Era

Der offizielle ZKsync-Era-Explorer ist mittlerweile die erste Wahl; die von Etherscan gebaute Adresse era.zksync.network leitet dorthin weiter. Transaktionsseiten zeigen, welcher L1-Batch die Transaktion enthält und ob dieser Batch auf Ethereum bereits committed, bewiesen (proven) und ausgeführt (executed) wurde – anschaulicher lässt sich ZK-Finalität kaum beobachten. Die ZKsync-Dokumentation nennt eine Ausführungsverzögerung von mindestens 3 Stunden, bevor Auszahlungen final sind. Im September 2026 kündigte das Team an, die ursprüngliche virtuelle Maschine EraVM innerhalb von sechs Monaten zugunsten des neueren Atlas-Stacks einzustellen, und empfahl, die Verzögerung auf EraVM-Chains auf 24 Stunden anzuheben. Für normale Wallet-Guthaben war nichts zu tun, doch prüfen Sie vor größeren Bewegungen die offiziellen ZKsync-Kanäle.

Scroll

Scrollscan ist der Haupt-Explorer von Scroll; bei unserer Prüfung im September 2026 leitete auch scroll.blockscout.com dorthin weiter. Batches wechseln von „committed“ zu „finalized“, sobald der Gültigkeitsbeweis auf Ethereum eingetroffen ist.

Linea

Linea stammt von Consensys, dem Unternehmen hinter MetaMask, und hat mit Lineascan einen Explorer von Etherscan sowie einen Blockscout-basierten Explorer unter explorer.linea.build. Beide sind solide; nehmen Sie das Layout, das Ihnen besser liegt.

Starknet

Starknet ist der Sonderfall. Es läuft auf der Cairo VM statt auf der EVM, und seine Adressen haben 64 Hex-Zeichen – Ethereum-Explorer können damit schlicht nichts anfangen. Die beiden wichtigsten Explorer sind Voyager, entwickelt von Nethermind, und Starkscan, das im September 2026 erreichbar war und sich inzwischen ebenso als Daten-API für Entwickler und KI-Agenten vermarktet wie als Explorer. Die Starknet-Website listet beide, wobei Voyager der ältere ist.

Polygon zkEVM

Polygon zkEVM Mainnet Beta wurde eingestellt. Laut Polygon stoppte der Sequencer am 3. Juli 2026, seitdem produziert das Netzwerk keine Blöcke mehr. Guthaben in einer normalen Wallet lassen sich über die Claim-Seite von Polygon zkEVM bis zum 31. Dezember 2027 auf Ethereum zurückholen; Gelder, die in Smart Contracts gebunden sind, sind dagegen nicht wiederherstellbar. Der alte Explorer zkevm.polygonscan.com ließ sich in unserem Test nicht laden. Polygon PoS ist davon nicht betroffen.

Bridge-Einzahlungen und -Auszahlungen zwischen L1 und L2 verfolgen

Ein Bridge-Transfer besteht aus zwei Transaktionen auf zwei Chains, und Sie brauchen beide Explorer, um die gesamte Reise nachzuvollziehen.

Einzahlungen (L1 → L2) sind die einfache Richtung. Sie senden auf Ethereum eine Transaktion an den Bridge-Contract des Rollups; die finden Sie in einem Mainnet-Explorer wie unserem Live-Ethereum-Explorer. Einige Minuten später erzeugt das Rollup auf dem L2 eine passende Einzahlungstransaktion, die derselben Adresse gutgeschrieben wird. Auf OP-Stack-Chains erscheint sie als spezieller Deposit-Transaktionstyp, auf Arbitrum als Retryable Ticket. Wenn die Mainnet-Seite erfolgreich war, auf dem L2 nach zwanzig Minuten aber noch nichts auftaucht, suchen Sie im L2-Explorer nach Ihrer Adresse statt nach dem Hash – die L2-Transaktion hat nämlich einen anderen Hash.

Auszahlungen (L2 → L1) sind der Teil, bei dem viele nervös werden. Auf einem Optimistic Rollup wie OP Mainnet oder Base läuft der Vorgang in vier Etappen ab:

  1. 1 STEP 01

    Start auf dem L2

    Ihre Wallet sendet auf OP Mainnet oder Base eine Auszahlungstransaktion. Der L2-Explorer zeigt sie als Aufruf des Bridge-Contracts an, bestätigt innerhalb weniger Sekunden.

  2. 2 STEP 02

    Nachweis auf dem L1 („Prove“)

    Sobald der L2-State, der Ihre Auszahlung enthält, auf Ethereum veröffentlicht wurde (meist innerhalb von etwa einer Stunde), senden Sie auf dem Mainnet eine „Prove“-Transaktion. Sie erscheint in jedem Mainnet-Explorer unter Ihrer eigenen Adresse.

  3. 3 STEP 03

    Challenge-Fenster abwarten

    Sieben Tage lang kann jeder den veröffentlichten State anfechten. In dieser Zeit passiert on-chain nichts Sichtbares – genau deshalb glauben so viele Nutzer, ihr Geld sei verloren.

  4. 4 STEP 04

    Auf dem L1 finalisieren

    Nach Ablauf des Fensters senden Sie die „Finalize“- bzw. „Claim“-Transaktion. Erst jetzt landen ETH oder Token auf Ihrer Mainnet-Adresse, sichtbar in jedem Mainnet-Explorer.

Arbitrum funktioniert ähnlich, nur ohne separaten Prove-Schritt: Sie warten rund 6,4 Tage und claimen dann. ZK-Rollups kommen ohne die lange Wartezeit aus, denn sobald der Beweis vorliegt und eine etwaige Ausführungsverzögerung verstrichen ist, lässt sich die Auszahlung finalisieren, meist innerhalb weniger Stunden. Die Bridge-Oberfläche, die Sie genutzt haben, zeigt in der Regel einen Status-Tracker, doch maßgeblich sind die Explorer. Wie Sie die einzelnen Mainnet-Transaktionen lesen, einschließlich des Bridge-Contract-Aufrufs und seiner Logs, erklärt unser Guide Ethereum-Transaktion prüfen Feld für Feld.

Ein praktischer Tipp für deutschsprachige Nutzer, die ihre Transaktionen für das Finanzamt dokumentieren: Speichern Sie bei Bridge-Transfers immer beide Hashes, also den L1- und den L2-Hash. Viele Portfolio-Tools erkennen nur eine Seite und verbuchen den Vorgang sonst als Abgang ohne Gegenbuchung. Eine Steuerberatung ersetzt das natürlich nicht, erspart aber viel Sucherei.

Rollup-Risiken mit L2BEAT prüfen

Ein Explorer sagt Ihnen, was passiert ist – nicht, wie sicher die Chain ist. Dafür ist L2BEAT die Standardreferenz. Die Plattform bewertet Rollups nach Stages: Stage 0 verlässt sich noch stark auf Betreiber und Security Council, Stage 1 hat funktionierende Proofs mit begrenzten Eingriffsrechten, und Stage 2 ist vollständig vertrauenslos. Zum Zeitpunkt der Erstellung listete L2BEAT Base, Arbitrum One, OP Mainnet und Starknet in Stage 1 sowie Linea, ZKsync Era und Scroll in Stage 0. Zusätzlich verfolgt L2BEAT den gesicherten Wert, die Datenverfügbarkeit und wie schnell Nutzer das Netzwerk verlassen könnten, falls sich der Betreiber falsch verhält.

Wir empfehlen eine einfache Gewohnheit: Bevor Sie nennenswerte Beträge auf einem L2 parken, lesen Sie die Risikoseite bei L2BEAT und prüfen dann im Explorer, ob der Bridge-Contract, den Sie nutzen wollen, derselbe ist, den L2BEAT listet. Für die Mainnet-seitige Prüfung dieser Contracts zeigt unser Guide zum Smart-Contract-Explorer, wie Sie Verifizierung und Proxy-Status bestätigen, und unser Ranking der besten Ethereum-Explorer vergleicht die Mainnet-Werkzeuge im Detail. Sie testen zuerst auf einem Rollup-Testnetz? Unser Guide zum Ethereum-Testnetz-Explorer behandelt Sepolia, dessen L2-Varianten (etwa sepolia-optimism.etherscan.io und sepolia.arbiscan.io) genauso funktionieren.

Häufige Fragen

01

Welcher Explorer gehört zu Optimism (Optimistic Ethereum)?

OP Mainnet, das früher „Optimistic Ethereum“ hieß, hat zwei wichtige Explorer: die Etherscan-Version unter optimistic.etherscan.io und eine Blockscout-Instanz unter explorer.optimism.io (die alte Adresse optimism.blockscout.com leitet dorthin weiter). Beide zeigen Transaktionen, Token, verifizierte Contracts und die Details der L1-Batches.
02

Gibt es einen Arbitrum-Explorer wie Etherscan?

Ja. Arbiscan (arbiscan.io) stammt vom Etherscan-Team und funktioniert genauso. Daneben gibt es eine Blockscout-Instanz unter arbitrum.blockscout.com. Für Arbitrum Nova leitet die alte Adresse nova.arbiscan.io inzwischen auf einen Blockscout-Explorer weiter.
03

Welchen Base-Explorer sollte ich nutzen?

Basescan (basescan.org), wenn Sie das vertraute Etherscan-Layout möchten, oder base.blockscout.com, wenn Sie einen quellverfügbaren Explorer (source-available, früher GPL-3.0) mit derzeit schlüssellosem API bevorzugen. Base-Adressen sind identisch mit Ihren Ethereum-Adressen, Sie können also denselben 0x…-String einfügen. Was jede Seite zeigt, erklärt unser Guide zum Ethereum-Adress-Explorer.
04

Warum dauert meine Auszahlung von Optimism, Base oder Arbitrum 7 Tage?

Optimistic Rollups gehen davon aus, dass der veröffentlichte State korrekt ist, solange niemand das Gegenteil beweist – und dafür geben sie Herausforderern ein Zeitfenster: 7 Tage auf OP Mainnet und Base, rund 6,4 Tage auf Arbitrum One. Danach müssen Sie auf Ethereum eine abschließende Claim-Transaktion senden. Drittanbieter-Bridges zahlen gegen eine Gebühr früher aus.
05

Kann ich Layer-2-Transaktionen im Ethereum-Mainnet-Explorer sehen?

Nicht einzeln. Ein Mainnet-Explorer zeigt die Batch-Transaktionen des Rollups und die Blobs, die sie mitführen – nicht Ihren einzelnen Swap auf dem L2. Dafür nutzen Sie den Explorer des jeweiligen L2 und, wenn Sie die vom Rollup auf Ethereum veröffentlichten Daten sehen wollen, einen Blob-Explorer.

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